In den malerischen Hügeln des Hunsrück und in der Nierrung des Moseltals, einer Region geprägt von althergebrachten Traditionen und einem reichen kulinarischen Erbe, findet sich ein Lebkuchenrezept, das seit Jahrhunderten in unserer Familie weitergegeben wurde. Ursprünglich brachte es der Ururgroßvater unserer geliebten Großmutter mit, als er nach dem verheerenden Stadtbrand von Traben-Trarbach im Jahr 1858 aus Nürnberg zurückkehrte. Dort hatte er als Bäckergeselle gearbeitet, und dieses kostbare Familienrezept war eines der wenigen Dinge, die er mitbrachte, da er nach dem ersten Stadtbrand zurückkehrte. Selma, selbst schon eine Großmutter, backte diese Lebkuchen für ihre Enkel mit der gleichen Hingabe, mit der sie von ihrer eigenen Großmutter gelernt hatte. So wurde dieses traditionelle Rezept zu einem Symbol für Familienzusammenhalt und Liebe, das von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurde. Tauchen wir ein in die Geschichte dieses köstlichen Lebkuchens und lassen Sie sich von seiner unvergleichlichen Tradition und dem erlesenen Geschmack verzaubern.
Zutaten:
Für den Lebkuchenteig:
- 250 g Honig
- 150 g brauner Zucker
- 100 g Butter
- 1 Ei
- 500 g Mehl
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt
- 1 TL Kakaopulver
- 1 TL Backpulver
- Eine Prise Salz
Für den Schokoüberzug:
- 200 g dunkle Schokolade
- 50 g Butter
Zubereitung:
- Lebkuchenteig vorbereiten:
- Honig, braunen Zucker und Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die Mischung abkühlen lassen und dann das Ei unterrühren.
- Mehl, Lebkuchengewürz, Zimt, Kakaopulver, Backpulver und eine Prise Salz vermengen.
- Die Honig-Zucker-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backen:
- Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
- Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 5 cm dick ausrollen.
- Rechteckige Platten (ca. 15 x 10 cm) ausschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
- Im vorgeheizten Ofen für etwa 20-25 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind und die Platten fest sind.
- Die Lebkuchenplatten aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.
- Schokoüberzug:
- Die dunkle Schokolade und Butter in einem Wasserbad schmelzen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Die Oberseite der abgekühlten Lebkuchenplatten großzügig mit der geschmolzenen Schokolade überziehen.
- Die Schokolade aushärten lassen.
- Servieren:
- Die Lebkuchenplatten in die gewünschten Größen schneiden und genießen!
Quellennachweis:
- „Traben-Trarbach.“ Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Traben-Trarbach
- „Riesling.“ Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Riesling
- „Mosel.“ Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Mosel
- „Laufersweiler.“ Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Laufersweile
Vertiefungen:
- Traben-Trarbach:
- Die Wikipedia-Seite zu Traben-Trarbach bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Kultur dieser Doppelstadt an der Mosel. Hier findet man Informationen über Sehenswürdigkeiten, Architektur, sowie Weinbau und Handel, die die Stadt geprägt haben. Insbesondere die Bedeutung der Mosel als Handelsweg für den Weintransport wird auf dieser Seite beleuchtet.
- Riesling:
- Die Wikipedia-Seite zum Riesling, einer der bekanntesten Weinsorten der Welt, enthält umfassende Informationen zu Herkunft, Anbau, Geschmacksprofil und verschiedenen Stilen dieses Weins. Der Riesling ist besonders in deutschen Weinregionen wie der Mosel weit verbreitet, und seine Aromenvielfalt spiegelt die Besonderheiten des Terroirs wider.
- Mosel:
- Die Wikipedia-Seite zur Mosel gibt einen Überblick über den Fluss, der durch Frankreich, Luxemburg und Deutschland fließt. Die Region ist bekannt für ihre malerischen Weinberge und die Herstellung von Qualitätsweinen wie dem Riesling. Die Seite beleuchtet auch die kulturellen, wirtschaftlichen und geografischen Aspekte der Moselregion.
- Laufersweiler – Geburtsgemeinde und Herkunft der Familienköchin Selma: Die Wikipedia-Seite zu Laufersweiler gibt Einblicke in die Geschichte und die aktuellen Aspekte dieser Gemeinde, einschließlich der Geburtsgemeinde und Herkunft der Familienköchin Selma. Eine nähere Betrachtung dieser Seite ermöglicht es, tiefer in die lokalen Geschichten und Ereignisse einzutauchen, die die Region geprägt haben.
Diese Quellen dienen als Ausgangspunkte für vertiefende Recherchen und bieten einen umfassenden Einblick in die Region Traben-Trarbach, den Riesling-Wein und die Mosel als Weinanbaugebiet.
